1930-1939

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1930-1939

Die Jahre nach der Weltwirtschaftskrise 1929 waren auch für PFLITSCH eine große Herausforderung. Überall im Land mussten Unternehmen schließen, viele Firmen waren gezwungen, ihre Produktion stark zu reduzieren – so auch die Firma PFLITSCH. Erst ab Mitte der 1930er Jahre ging es wirtschaftlich wieder bergauf. Für PFLITSCH war damit die Zeit gekommen, sich verstärkt auf neue Märkte zu konzentrieren. Das Auslandsgeschäft wurde in den folgenden Jahren systematisch aufgebaut. Um die eigenen Produkte vom stetig ansteigenden Wettbewerb auch optisch abzugrenzen, entwickelte Ernst Pflitsch in dieser Zeit das Firmenlogo von Pflitsch, welches eine Vielzahl unserer Produkte kennzeichnet. Gegen Ende der 1930er Jahre zeichnet sich immer mehr ab, dass der aktuelle Standort keinen Raum mehr für die weitere Entwicklung der Firma bieten würde. Platztechnisch war man bereits an die Grenzen gekommen, aber auch die Verkehrsanbindung war für die weitere Expansion ungünstig. Ernst Pflitsch begab sich auf die Suche nach einem neuen Produktionsstandort und wurde in Hückeswagen fündig – nahe des Flusses Wupper und einer Bahnverbindung gelegen.
Am 1. Juli 1938 wurde die Produktion am neuen Standort wieder aufgenommen. Mitarbeiter der ersten Stunde hielten dem Unternehmen die Treue und nahmen die zusätzliche Distanz zur Arbeit gerne in Kauf. Mit zunehmendem wirtschaftlichem Erfolg wurden die Außenhandelsbeziehungen wieder intensiviert.