1950-1959

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1950-1959

Mit den 1950er-Jahren kam es bei PFLITSCH zu einer Zäsur: der steigende Wettbewerbsdruck und das Einbrechen des Export-Geschäftes führten zu einem Umdenken. Lag die Zukunft der Firma immer noch bei der Herstellung von Bauelementen für die Hausinstallation oder war die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen? Mutig entschied man sich für eine Neuausrichtung. Doch welches Produkt sollte man zukünftig herstellen, die Wahl fiel auf ein sehr naheliegendes Produkt: Kabelverschraubungen! Bereits 1951 konnten die ersten Kabelverschraubungen an eine schwedische Firma geliefert werden. Die Neugierde trieb Otto Pflitsch an, beständig nach neuen Lösungen zu suchen. Durchhaltevermögen und Erfindungsreichtum sollten am Ende zur Entwicklung der Kabelverschraubung „Opeco“ (Otto Pflitsch Ernst Co.) führen. Das überzeugende Prinzip dahinter: statt des üblichen Gummirings und Kitts, wurde mit einem Gummiring in Kombination mit einer Spezialdruckschraube gearbeitet. Besagter Gummiring wurde in der Messingstopfbuchse beim Anziehen einer Überwurfmutter so in den Hohlraum zum Kabel gequetscht, dass sich sein Innendurchmesser verengte und der Spalt zum durchgeführten Kabel geschlossen wurde. Bis 1956 wurden weitere Produkte entwickelt. Die Schlauchverbindung „Capri-Tube“ und die „SVD-Schlauchverschraubung Dicht“ ergänzten das stetig wachsende PFLITSCH-Produktsortiment. Gewappnet mit überzeugenden Produkten, gelang PFLITSCH der Einstieg in die Automobilindustrie.